Freitag, 4. Februar 2011

Und trotzdem lebe ich weiter - Anja Wille



Was soll ich zu dem Buch groß sagen? Vielen von euch ist die kleine Levke aus Cuxhaven sicher noch ein Begriff. Das kleine Mädchen (sie war 8) wurde verschleppt und einige Tage später tot aufgefunden. Kurz danach verschwand auch Felix. Und um Felix und seine Familie geht dieses Buch hier. Geschrieben aus der Sicht der Mutter spiegelt dieses Buch soviel Entsetzen (über das Verschwinden), Unglauben (er ist nicht weg, er kommt jeden Moment), Hoffnung aber auch Hoffnungslosigkeit, dass ich zwischendurch öfter mal aufhören musste zu lesen.
Würde ich das Buch empfehlen? Ja, denn ich glaube dieses Thema geht alle an. Jedes Kind kann betroffen sein, jeder Familie kann das passieren. (Was ich NIEMANDEN wünsche)

Kommentare:

  1. Hallo Su,

    solche Bücher kann ich gar nicht lesen. Da male ich mir zuviel aus, was alles passieren könnte.
    Das mag ich mir überhaupt nicht vorstellen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man über solche Grausamkeiten hinwegkommen soll.

    LG, Judith

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  2. Hallo liebe Judith,
    ja, ich hab mir da zwischendurch auch so Gedanken drüber gemacht - was wäre wenn. Aber im Grunde find ich es besser als einige Themen auszusparen und totzuschweigen.
    Das Buch endet einige Jahre nach dem Geschehen um Felix. Nach wie vor ist die Mutter in psychiatrischer Betreuung. Bisher konnte sie das Grab des Kleinen noch nicht besuchen.
    Ich glaube man kommt nicht drüber hinweg...

    LG
    Su

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